{"id":918,"date":"2016-03-03T08:20:20","date_gmt":"2016-03-03T07:20:20","guid":{"rendered":"http:\/\/wordpress.p18055.webspaceconfig.de\/?page_id=918"},"modified":"2020-03-30T13:23:03","modified_gmt":"2020-03-30T11:23:03","slug":"chronik","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wer-wir-sind\/geschichte\/chronik\/","title":{"rendered":"Chronik"},"content":{"rendered":"\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-kw5va-df842ec95612cfb86f0bd9acfcd359c5\">\n.flex_column.av-kw5va-df842ec95612cfb86f0bd9acfcd359c5{\nborder-radius:0px 0px 0px 0px;\npadding:0px 0px 0px 0px;\n}\n<\/style>\n<div  class='flex_column av-kw5va-df842ec95612cfb86f0bd9acfcd359c5 av_one_full  avia-builder-el-0  avia-builder-el-no-sibling  first flex_column_div av-zero-column-padding  '     ><p>\n<style type=\"text\/css\" data-created_by=\"avia_inline_auto\" id=\"style-css-av-av_heading-4d0933811fda5f8fc45dcaab794ec17e\">\n#top .av-special-heading.av-av_heading-4d0933811fda5f8fc45dcaab794ec17e{\npadding-bottom:50px;\n}\nbody .av-special-heading.av-av_heading-4d0933811fda5f8fc45dcaab794ec17e .av-special-heading-tag .heading-char{\nfont-size:25px;\n}\n.av-special-heading.av-av_heading-4d0933811fda5f8fc45dcaab794ec17e .av-subheading{\nfont-size:15px;\n}\n<\/style>\n<div  class='av-special-heading av-av_heading-4d0933811fda5f8fc45dcaab794ec17e av-special-heading-h1  avia-builder-el-1  el_before_av_textblock  avia-builder-el-first '><h1 class='av-special-heading-tag '  itemprop=\"headline\"  >Die Chronik der Feuerwehr Hochheim<\/h1><div class=\"special-heading-border\"><div class=\"special-heading-inner-border\"><\/div><\/div><\/div><br \/>\n<section  class='av_textblock_section av-bv25y-d4676d2f3e1fe563778194e220d122e0 '   itemscope=\"itemscope\" itemtype=\"https:\/\/schema.org\/CreativeWork\" ><div class='avia_textblock'  itemprop=\"text\" ><p><b><\/b>Seit dem Jahre <strong>1881<\/strong> haben sich Hochheimer Einwohner in einer Gemeinschaft zusammengeschlossen, um in Not und Gefahr Hab und Gut ihrer Mitb\u00fcrger zu sch\u00fctzen und zu retten. Die Gr\u00fcnder der Hochheimer Freiwilligen Feuerwehr haben es geschafft, einen idealen Gedanken des Gemeinwesens in die Tat umzusetzen: Sie haben eine Institution gegr\u00fcndet, die \u00fcber ein Jahrhundert hinweg, wie wohl nur wenige vergleichbare Einrichtungen, dem Gemeinwohl auf freiwilliger Basis gedient hat. Diese Grundeinstellung, freiwillig etwas f\u00fcr die Gemeinschaft zu tun und eine Verpflichtung auf sich zu nehmen, ohne gleichzeitig eine Gegenleistung zu erwarten, geht in unseren modernen St\u00e4dten immer mehr zur\u00fcck. So sei an dieser Stelle zu Ehren der Gr\u00fcnder der Freiwilligen Feuerwehr und zum Nachdenken f\u00fcr die heutige Generation ein Auszug aus dem Festbuch zum 25-j\u00e4hrigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Hochheim am Main ver\u00f6ffentlicht, der auch heute nicht besser geschrieben werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Bis zum Jahre <strong>1881<\/strong> lag in Hochheim der Feuerl\u00f6schdienst einzig und allein in den H\u00e4nden der seitens der Gemeinden dazu verpflichteten B\u00fcrger, der sogen. Pflichtfeuerwehr. Eine Instruktion der Herzoglich Nassauischen Landesregierung vom 22. November <strong>1826<\/strong> gab genaue Bestimmungen \u00fcber die T\u00e4tigkeit der Wehren bei Feuersbr\u00fcnsten, Beschaffenheit und Bedienung der Ger\u00e4te und Verordnungen hinsichtlich des Verh\u00fctens von Feuersgefahr. Durch besondere Verwendung des K\u00f6niglichen Amtmannes Freiherrn von Berlepsch trat gegen Ende des Jahres <strong>1881<\/strong> eine freiwillige Feuerwehr f\u00fcr die Stadtgemeinde Hochheim ins Leben. Die n\u00e4here Veranlassung war ein Brand, verursacht durch Blitzschlag im Betz&#8217;schen Hause. Diese Vereinigung bildete sich aus Mitgliedern des Kriegervereins und jungen M\u00e4nnern, die ihrer milit\u00e4rischen Dienstpflicht gen\u00fcgt hatten. Auf Veranlassung des provisorischen Vorstandes wurde \u00a0am 12. Februar <strong>1881<\/strong> eine Generalversammlung einberufen, zu welcher 36 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehr erschienen. Die Tagesordnung umfasste:<\/p>\n<p>1. Wahl des definitiven Vorstandes, sowie der Oberf\u00fchrer und F\u00fchrer.<\/p>\n<p>2. Einteilung der freiwilligen Feuerwehr.<\/p>\n<p>Aus der Wahl gingen hervor als Kommandant: Herr Bernhard Walch, Stellvertreter Herr Johann Munk, als Maschinenmeister Herr Johann Klein, Stellvertreter Paul Schmelz, als Schriftf\u00fchrer Herr Bernhard Siegfried. Die Mannschaften wurden eingeteilt in Steigermannschaft (auch Rettungsmannschaft genannt) und in Spritzenmannschaft.<\/p>\n<p>In Bezug auf die dienstliche Stellung der Feuerwehr wurde beschlossen, dem Gemeinderat mitzuteilen, dass bei ausw\u00e4rtigen Br\u00e4nden die freiwillige Feuerwehr mit der Pflichtfeuerwehr abwechseln werde. Jedoch soll die Stellung eines Beiwagens zum Transport der Mannschaften bei der Gemeinde beantragt werden. Die Anmeldungen zu der Wehr mehrten sich, und bei der Sitzung am 18. Februar <strong>1882<\/strong> waren weitere 7 Meldungen ergangen, wovon 3 als Mitglieder durch Auskugelung bestimmt und aufgenommen wurden.<\/p>\n<p>Der Bestand an Feuerl\u00f6schger\u00e4ten war im Anfang ein einfacher. Derselbe bestand aus der alten, noch sehr gut funktionierenden Feuerspritze. Im Jahre <strong>1882<\/strong> wurde eine neue Spritze angeschafft aus der Werkst\u00e4tte der Firma Roth in Idstein. Dieselbe wurde am 28. Februar desselben Jahres probiert und als tadellos befunden.<\/p>\n<p>Ferner bestand die Ausr\u00fcstung noch in einer kleinen fahrbaren Spritze, einigen Anstellleitern und einer kleinen tragbaren Ausziehleiter. Letztere erwies sich jedoch f\u00fcr die hohen Geb\u00e4ude in Hochheim als unzureichend. Deshalb wurde im Jahre <strong>1894<\/strong> auf Kosten der Gemeinde eine mechanische, 18 m hohe fahrbare Leiter angeschafft, welche von der Firma J. G. Lieb in Bieberach zum Preise von ca. 1800 DM geliefert wurde. Eine wesentliche Erleichterung im Feuerl\u00f6schwesen brachte die neu angelegte Wasserleitung, welche im Jahre <strong>1895<\/strong> fertiggestellt war. Hatte bisher bei Br\u00e4nden das L\u00f6schmittel, n\u00e4mlich das Wasser, aus dem Brandweiher mit F\u00e4ssern m\u00fchsam herbeigeschafft werden m\u00fcssen, so war es jetzt \u00fcberall an Ort und Stelle vorhanden durch die Anlage von ca. 80 Hydranten. Der Wasserstrahl hat einen Druck von 4 bar. An der tiefer gelegenen Bahn betr\u00e4gt derselbe sogar 6 bis 7 bar.<\/p>\n<p>Als eine segensreiche, soziale Einrichtung ist die Gr\u00fcndung der Sterbekasse durch Kommandanten Schulz im Jahre <strong>1899<\/strong> zu betrachten. Dieselbe hat den Zweck, Mitglieder der Wehr bei Unf\u00e4llen gelegentlich von \u00dcbungen oder bei Feuersbr\u00fcnsten schadlos zu halten und im Sterbefalle Unterst\u00fctzungen an die Hinterbliebenen zu gew\u00e4hren. Die Kasse wird leistungsf\u00e4hig erhalten durch Geschenke, Legate und sonstige Zuwendungen, sowie durch Beitr\u00e4ge der unterst\u00fctzenden Mitglieder. Die H\u00f6he der Unterst\u00fctzungen an die Hinterbliebenen beim Ableben richtet sich nach der Zahl der Dienstjahre, welche das betreffende Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr hatte. Im Jahre <strong>1903<\/strong> wurde von der Stadtgemeinde eine Feuerl\u00f6schordnung betreffs Regelung der Pflicht-Feuerwehr erlassen. Nach derselben betr\u00e4gt die Zahl der Pflicht-Feuerwehrm\u00e4nner \u00fcber 200. Was nun die T\u00e4tigkeit der freiwilligen Feuerwehr betrifft, so ist zu bemerken, dass in den letzten Dezennien Hochheim vor schweren Brandsch\u00e4den, wie sie von anderen Orten und St\u00e4dten bekannt wurden, gl\u00fccklich verschont geblieben ist. Dieses ist der Umsichtigkeit seiner Bewohner, der guten Bauart der neueren Stadtteile und dem Pflichtgef\u00fchl seiner Feuerwehr, die bei ausbrechendem Feuer stets m\u00f6glichst rasch zur Stelle war und die Gefahr beseitigte oder das Feuer auf seinen Herd lokalisierte, zuzuschreiben.<\/p>\n<p>Bis zum Jahre <strong>1914<\/strong> war in Hochheim am Main der Brandschutz durch die Freiwillige Feuerwehr gesichert, da diese technisch und personell gut ger\u00fcstet war. Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges wurden aber zahlreiche Feuerwehrm\u00e4nner zum Milit\u00e4r eingezogen, so dass der Brandschutz durch die \u00e4lteren Kameraden aufrechterhalten werden musste. So hatte auch die Freiwillige Feuerwehr 6 Kameraden zu beklagen, die nicht mehr aus dem Krieg zur\u00fcckkehrten. Die Kameraden aber, die aus dem Krieg heimkehrten, blieben der Freiwilligen Feuerwehr treu und versahen wieder den Brandschutzdienst in Hochheim am Main.<\/p>\n<p>Notzeiten wie die nach <strong>1918<\/strong> machten die Existenz einer gut ger\u00fcsteten Feuerwehr erst recht erforderlich, und so wurde durch die Beschaffung neuer Ger\u00e4te und regelm\u00e4\u00dfige \u00dcbungsstunden eine zuverl\u00e4ssige Feuerwehr geschaffen, die ihr K\u00f6nnen nicht nur in Hochheim, sondern auch in benachbarten Orten unter Beweis stellen musste. So konnte man zum 50-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um im Jahre <strong>1931<\/strong> auf ein halbes Jahrhundert erfolgreiche und anerkennenswerte Arbeit zur\u00fcckblicken, und feierte dieses Jubil\u00e4um geb\u00fchrend mit der Hochheimer Bev\u00f6lkerung, ausw\u00e4rtigen Besuchern und benachbarten Feuerwehren in einem Festzelt bei der Turnhalle. Doch auch der Hochheimer Feuerwehr standen ab <strong>1939<\/strong> schlimme Zeiten bevor.<\/p>\n<p>Wie zum ersten Weltkrieg wurden die wehrf\u00e4higen M\u00e4nner auch im zweiten Weltkrieg einberufen, und umso l\u00e4nger der Krieg dauerte, umso st\u00e4rker musste das Feuerwehrwesen von der \u00e4lteren Generation \u00fcbernommen werden. Je tiefer sich der Krieg in das Hinterland fra\u00df, umso mehr musste die Feuerwehr, die damals Feuerl\u00f6schpolizei genannt wurde, Hilfeleistungen erbringen. Je l\u00e4nger der Krieg dauerte, umso zahlreicher waren die Aufgaben, die an die Feuerwehr gestellt wurden. Bald steigerten sich die Luftangriffe und damit auch die Fliegeralarme, so dass st\u00e4ndige Alarmbereitschaft das oberste Gebot war. Allein in den letzten Monaten des Krieges wurde 300-mal alarmiert. Als dann das benachbarte Mainz im August <strong>1942<\/strong> beim ersten Luftangriff stark zerst\u00f6rt wurde, rief man die Hochheimer Feuerwehr. Sp\u00e4ter folgten Alarmierungen nach Angriffen auf Kostheim, Kastel, erneut Mainz, Frankfurt und Darmstadt. Hinzu kamen Eins\u00e4tze in der eigenen Heimatgemeinde, bei denen man noch wertvolles Gut retten konnte, oder bei denen nur noch die Tr\u00fcmmer zu beseitigen waren. Die Freiwillige Feuerwehr Hochheim am Main gedenkt an dieser Stelle besonders den Kameraden, die bei einem Einsatz w\u00e4hrend eines Luftangriffes ums Leben kamen. Es waren die Kameraden Johann Hartmann, Jean Mayer und Heinrich Philipp. Doch die Zeit blieb hier zum Gl\u00fcck nicht stehen. Wie nach dem ersten Weltkrieg, \u00fcbernahmen die heimkehrenden Kameraden wieder den Brandschutzdienst. Doch sie \u00fcbernahmen als &#8222;unbescholtene B\u00fcrger&#8220; f\u00fcr wenige Monate zus\u00e4tzlich eine heute\u00a0 fast unvorstellbare Aufgabe, n\u00e4mlich die der Ordnungsgewalt. Diese Aufgabe wurde von der Feuerwehr nach der Kapitulation bis zur Neuorganisation der Staatsgewalt und damit verbunden der Neuorganisation der Polizei im Auftrag der Alliierten wahrgenommen.<\/p>\n<p>Mit der technischen Ausr\u00fcstung stand es jedoch schlecht. Das \u00a0L\u00f6schfahrzeug LF15 wurde in den letzten Wochen des Krieges von Hochheim abgezogen, so dass man mit schlechtem oder unbrauchbarem L\u00f6schger\u00e4t auf die Hilfe des Landkreises angewiesen war. So wurde der Hochheimer Feuerwehr ein L\u00f6schfahrzeug zugewiesen, welches aber auch unter den Wirren des Krieges gelitten hatte und erst in Stand gesetzt werden musste. Neu hinzu kam im Jahre <strong>1950<\/strong> ein Schauml\u00f6schger\u00e4t als Anh\u00e4nger, welches mit je 6 Nass- und Trockenl\u00f6schern best\u00fcckt war, dar\u00fcber hinaus f\u00fchrte der Anh\u00e4nger 400 Liter Schaummittel mit. Er war mit einer Tragkraftspritze ausger\u00fcstet, welche wahlweise L\u00f6schwasser oder Schaum f\u00f6rdern konnte.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>1951<\/strong> konnte die Hochheimer Feuerwehr dann ihr 70-j\u00e4hriges Bestehen feiern und im Jahre <strong>1956<\/strong> beging man dann das 75-j\u00e4hrige Bestehen ebenfalls mit einem Jubil\u00e4umsfest. Als besonderes Geschenk der Stadt Hochheim feierte man im Rahmen dieses Festes das Richtfest des \u00a0damals neuen Feuerwehrhauses in der Fl\u00f6rsheimer Stra\u00dfe, welches zu seiner Zeit sicherlich zu den modernsten im Landkreis geh\u00f6rte. In diesem Zusammenhang sei berichtet, dass die Hochheimer Feuerwehr schon mehrfach umgezogen ist. War man doch zuerst mit seinem Ger\u00e4t in dem heute abgerissenen und nur noch den alten Hochheimern bekannten &#8222;alten Rathaus&#8220; untergebracht, musste man mit der Beschaffung der ersten gr\u00f6\u00dferen Ger\u00e4te in die Kirchstra\u00dfe, Ecke Wintergasse umziehen. Dort war man bis zum Jahre <strong>1954<\/strong> untergebracht. Von dort aus f\u00fchrte der Weg in das Geb\u00e4ude der Hessischen Landesbank, wohingegen das Feuerwehrfahrzeug abwechselnd auf dem Grundst\u00fcck des Winzervereins oder bei Bernhard Siegfried in der Kirchstra\u00dfe untergebracht war. Nach Fertigstellung des Feuerwehrhauses in der Fl\u00f6rsheimer Stra\u00dfe bezog die Feuerwehr erstmals ihre &#8222;eigenen vier W\u00e4nde&#8220;.<\/p>\n<p>Als Ersatz f\u00fcr das nach vielen Dienstjahren verschlissene LF 15 erhielt man ein neues L\u00f6schfahrzeug LF 8, und im Jahre <strong>1966<\/strong> ein Tankl\u00f6schfahrzeug vom Typ TLF 16. Aus eigenen Vereinsmitteln beschaffte sich die Feuerwehr einen Kastenwagen, welcher dann in Selbsthilfe zu einem L\u00f6schgruppenfahrzeug mit eingeschobener Pumpe (TS 8) ausgebaut wurde. Im gleichen Jahr kaufte man ebenfalls aus eigenen Mitteln einen Mannschaftswagen. Mit der Errichtung der ersten Hochh\u00e4user in Hochheim war die Beschaffung einer modernen Drehleiter erforderlich, welche im Jahre <strong>1970<\/strong> in Dienst gestellt wurde.<\/p>\n<p>Seit <strong>1973<\/strong> wurde durch Klaus Schreiber eine Jugendfeuerwehr in Hochheim ins Leben gerufen, die noch bis heute mit weit \u00fcber 30 Mitgliedern weitergef\u00fchrt wird. Bereits heute tun zahlreiche Kameraden in der Feuerwehr ihren Dienst, die ihren Weg zur Feuerwehr in der Jugendfeuerwehr begonnen haben.<\/p>\n<p>Der Fuhrpark wurde dann <strong>1974<\/strong> durch ein modernes L\u00f6schgruppenfahrzeug vom Typ LF 16 mit Notstromaggregat und Flutlichtausr\u00fcstung erweitert. \u00a0Nach einem Verkehrsunfall des Mannschaftswagens wurde Ersatz in Form eines modernen Einsatzleitfahrzeuges beschafft, welches auch mit Verkehrssicherungsausr\u00fcstung ausgestattet war. Mit steigendem Verkehrsaufkommen in unserem Gebiet stieg auch die Zahl der Verkehrsunf\u00e4lle, zu denen die Feuerwehr zur Bergung von Personen und G\u00fctern gerufen wurde. Es war daher der Kauf von einem Bergungsger\u00e4t, bzw. einer Rettungsschere unumg\u00e4nglich. Diese Ausr\u00fcstung wurde vor\u00fcbergehend im vorher erw\u00e4hnten LF 8 untergebracht. Nachdem dieses Fahrzeug nicht mehr verkehrssicher war, wurde ein neues LF 8 beschafft, in welchem die gesamte Hilfeleistungsausr\u00fcstung zus\u00e4tzlich untergebracht \u00a0wurde. Das Fahrzeug wurde <strong>1980<\/strong> in Dienst gestellt. Seit dem recht stattlichen Fuhrpark war schon seit langem abzusehen, dass das Feuerwehrhaus r\u00e4umlich f\u00fcr die Hochheimer Feuerwehr erheblich zu klein geworden war. Nach anf\u00e4nglichen Umbaupl\u00e4nen entschloss man sich, ein neues Feuerwehrhaus zu errichten. Der Grundstein wurde <strong>1980<\/strong> gelegt, und im M\u00e4rz <strong>1981<\/strong> konnte die Wehr ihr neues Domizil in der Massenheimer Landstra\u00dfe beziehen Schlie\u00dflich kam ein Anh\u00e4nger mit einem Sprungrettungskissen hinzu, welches es erm\u00f6glicht, Menschen aus Stockwerken zu bergen, die mit der Drehleiter nicht mehr zu erreichen sind.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>1981<\/strong> feierte die Hochheimer Wehr ihr 100-j\u00e4hriges Jubil\u00e4um. Eigens dazu wurde auf dem Weihergel\u00e4nde ein Festzelt von dem Kameraden aufgebaut. Auch ein traditioneller Festzug durch das Hochheimer Stadtgebiet fehlte damals nicht.<\/p>\n<p>Um bei Unf\u00e4llen aller Art noch besser helfen zu k\u00f6nnen, wurde <strong>1985<\/strong> ein R\u00fcstwagen beschafft. Auf diesem Fahrzeug ist technisches Ger\u00e4t aller Art verstaut, mit dem man vom Verkehrsunfall \u00fcber auslaufende Gefahrstoffe bis zum \u00fcberschwemmten Keller in jeder Lage helfen kann.<\/p>\n<p><strong>1990<\/strong> wurde ein neues Tankl\u00f6schfahrzeug angeschafft, vier Jahre sp\u00e4ter auch eine neue Drehleiter. Gerade diese Fahrzeuge sind bei Br\u00e4nden immer an erster Stelle im Einsatz.<\/p>\n<p><strong>1995<\/strong> wurde ein Anbau an das bisherige Feuerwehrhaus fertig gestellt. Zusammen mit wachsenden Aufgaben und der Entstehung neuer Wohn- und Gewerbegebiete in Hochheim war auch der Bedarf an weiterer Ausr\u00fcstung gestiegen. Daher musste durch die zweite Fahrzeughalle neuer Platz f\u00fcr den erweiterten Fuhrpark geschaffen werden. Gleichzeitig entstanden \u00fcber der Fahrzeughalle Wohnungen f\u00fcr Feuerwehrleute.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Schritt nach vorne in Sachen Sicherheit war die Anschaffung neuer Einsatz-Kleidung f\u00fcr die Feuerwehrleute. <strong>1996<\/strong> wurden die bisherigen schwarz-orange Uniformen einheitlich durch moderne Brandschutzkleidung ersetzt.<\/p>\n<p><strong>1999<\/strong> erwarb der Verein der Hochheimer Feuerwehr ein so genanntes Wechselladerfahrzeug. Der LKW mit Baujahr <strong>1986<\/strong> wurde von den Kameraden der Wehr in Eigenarbeit zu einem Feuerwehrfahrzeug umgebaut. \u00a0Damit lassen sich nun je nach Einsatzlage verschiedene Wechsel-Container aufnehmen. <strong>2001<\/strong> konnte es dann in Dienst gestellt werden.<\/p>\n<p>Im Jahre <strong>2004<\/strong> wurden die \u00a0bis dahin verwendeten Metallhelme der Wehr durch neue Schutzhelme aus speziellem Kunststoff ersetzt. Da die alten Helme der Einsatzabteilung in die Jahre gekommen waren und aktuellen Vorschriften nicht mehr gen\u00fcgten, war eine Neuanschaffung n\u00f6tig. Ebenfalls <strong>2004<\/strong> konnten zwei weitere \u00a0Ersatzbeschaffungen get\u00e4tigt werden: ein Einsatzleitfahrzeug und ein L\u00f6schgruppenfahrzeug LF 16. \u00a0Das bis dahin eingesetzte LF16 hatte mittlerweile 30 Jahre Dienstzeit hinter sich und konnte in den Punkten Leistungsf\u00e4higkeit und Zuverl\u00e4ssigkeit nicht mehr den Anforderungen gen\u00fcgen.<\/p>\n<p><strong>2017<\/strong> Nach 20 Jahren an der Spitze der Feuerwehr Hochheim gab Thomas Bitz das Staffelholz weiter. Florian Kunzmann wurde zum neuen Wehrf\u00fchrer und stellvertretenden Vereinsvorsitzenden und Michael Sixt zum Vereinsvorsitzenden und stellvertretenden Wehrf\u00fchrer gew\u00e4hlt.<br \/>\nEnde 2017 kann das neue LF10 bei Ziegler abgeholt werden.<\/p>\n<p><strong>2018\u00a0 <\/strong>Ein Jahr der Auslieferungen. Das Ende 2017 abgeholte LF10 wird nach diversen Schulungen der Mannschaft in Dienst genommen. Es ersetzt das alte LF8 (ehem. aus Massenheim). Die Feuerwehr Hochheim schloss sich bei der Beschaffung des LF10 einer gro\u00dfes Beschaffungsma\u00dfnahme des Landes Hessen an. Da \u00fcber 50 Fahrzeuge vom Land Hessen beschafft wurden, konnte der Preis erheblich gesenkt werden.<\/p>\n<p>Im Sommer 2018 wird die Kinderfeuerwehr &#8222;Die L\u00f6schb\u00e4ren&#8220; unter der Leitung von Meike Lenzing und Bianca B\u00f6sz gegr\u00fcndet. Kinder zwischen 6 und 9 Jahren werden spielerisch an die Feuerwehr und ihre Aufgaben herangef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter (M\u00e4rz 2018) konnte dann das neue StLF 20\/25 (Staffell\u00f6schfahrzeug) bei der Firma Rosenbauer abgeholt werden. Dies ersetzte das 28 Jahre alte TLF16. Innovativ beim neuen StLF ist die mechanische Leiterentnahmehilfe mit Einhandbedienung. Die Leiter kann nun komplett von unten entnommen werden, ohne dass der Maschinist auf das Dach des Fahrzeuges steigen muss. Ebenfalls neu sind die vier Atemschutzger\u00e4te im Mannschaftsraum. Nun k\u00f6nnen sich zwei Trupps gleichzeitig auf der Anfahrt mit Atemschutz ausr\u00fcsten.<\/p>\n<p><strong>2019<\/strong>\u00a0 Der Tetra Digitalfunk wird nun fl\u00e4chendeckend eingesetzt. Der Einsatzstellenfunk im DMO Berieb (fr\u00fcher 2 Meter) wurde schon l\u00e4nger eingesetzt. Seit diesem Jahr ist auch die Infrastruktur f\u00fcr den TMO Betrieb (fr\u00fcher 4 Meter) gewehrleistet, so dass auch dieser benutzt werden kann. Ende 2019 werden alle alten Funkalarmempf\u00e4nger gegen die neuen Tetra Digitalmelder getauscht.<\/p>\n<p>Kurz vor Weihnachten 2019 sind die neuen Helme (Rosenbauer HEROS-titan) da und fertig mit Namen und Funktionszeichen beklebt. Ein verfr\u00fchtes Weihnachtsgeschenk f\u00fcr die Mannschaft, die ihre 15 Jahre alten Helme nun tauschen kann. Der HEROS-titan von Rosenbauer ist sicherer und komfortabler als sein Vorg\u00e4ngermodell der Marke Bullard. Die neuen Feuerwehrhelme wurden in tagesleuchtgelb-nachleuchtend beschafft.<\/p>\n<\/div><\/section><\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":23,"featured_media":0,"parent":19,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-918","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/918","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/23"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=918"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/918\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9610,"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/918\/revisions\/9610"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/19"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehrhochheim.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=918"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}