Adventskalender der Feuerwehr

Um ihnen eine kleine Freunde zu machen, haben wir einen eigenen Adventskalender für Sie vorbereitet. Wir werden jeden Tag ein Türchen für Sie öffnen!
Es warten 24 Fakten und Informationen auf Sie. Bleiben Sie gespannt.
Täglich um 9 Uhr öffnen wir das nächste Türchen auf unserer Facebookseite und kurze Zeit später auch hier auf unserer Homepage.

12. Dezember

Wie viel Wasser ist in unseren Fahrzeugen?

TLF 16/25 = 2500 Liter (ab März 2018 sogar 3000 Liter)
LF16 = 2000 Liter
LF10 = 1200 Liter

Gesamt = 5700 Liter (ab März 6200 Liter)

Im März wird das Tanklöschfahrzeug (TLF 16/25) ersetzt. Das neue Fahrzeug hat dann 500 Liter mehr Tankinhalt.

11. Dezember

Wie viele Unterrichts- übungsstunden leisten wir pro Jahr (+Lehrgänge, Fortbildungen)?

Ca. 800 Übungs- und Unterrichtstunden bereiten die Gruppen- und Zugführer im Jahr vor. Diese werden am Montagabend und an 4 Quartalsübungen gehalten und durchgeführt.

10. Dezember

Ausbildungen und Fortbildung bei Feuerwehr:
Angefangen wird bei der Feuerwehr mit dem Grundlehrgang. An 6 Wochenenden werden dort die Grundtätigkeiten im Einsatz erklärt. Weiter gibt es Lehrgänge auf Kreisebene wie Truppführer, Funk, Atemschutz, Maschinist, Technische Hilfeleistung Verkehrsunfall, Kettensäge, Absturzsicherung sowie San A+B. Lehrgänge wie Gruppen – und Zugführer, Kreisausbilder und Gerätewarte, können auf der Hessischen Landes Feuerwehr Schule in Kassel besucht werden.

Weitere Informationen rund um die Ausbildung finden Sie hier: Ausbildung

9. Dezember

Für was gibt es die Westen an der Einsatzstelle?
Um die Funktionen schnell zu erkennen gibt es Westen die verschiedenen Bedeutungen haben.
orange = Gruppenführer
rot = Zugführer
gelb = Einsatzleiter
weiß = Abschnittsleiter
weiß/schwarz = Atemschutzüberwachung
grün = Presse

8. Dezember

Was ist der Punkt auf dem Helm?

Die Kennzeichnung der Helme hat auch eine besondere Bedeutung um an den Einsatzstellen zu erkennen welchen Ausbildungstand man hat.

7. Dezember

Haben Sie so ein Schild schon mal gesehen?

Dieses Schild zeigt der Feuerwehr, wo ein Hydrant ist. Ein Hydrant ist eine Armatur zur Entnahme von Wasser aus einem Wasserverteilungssystem. Am meisten verbreitet sind sogenannte Unterflurhydranten (ovaler Bodendeckel). Hier kann mittels eines Standrohres das Wasser aus dem öffentlichen Wassernetz entnommen werden.

Was bedeuten denn die Zahlen auf dem Schild?
H300 – das H steht für Hydrant und die Zahl dahinter gibt die Größe der Wasserleitung an (Innendurchmesser in Millimeter).
1,1       – gibt den Abstand (in Meter) nach links zwischen Schild und Hydrant an
8,4      – gibt den Abstand (in Meter) nach vorn an

Bitte achten Sie beim parken darauf, dass Sie nicht zufällig auf einem Hydranten stehen.

6. Dezember

Die freiwilligen Feuerwehrmänner und -frauen gehen unterschiedlichsten Berufen nach und wissen nie, wann sie zum nächsten Einsatz gerufen werden. Alarmiert werden sie mit einem „Pieper“ (Funkalarmempfänger). Im Notfall lassen sie dann alles stehen und liegen.

An jedem ersten Mittwoch im Monat (also heute), um 12 Uhr, gibt es einen Probealarm. Hier wird geprüft, ob die Funkalarmempfänger und die Sirene funktionieren.

5. Dezember

Haben sie dieses Schild schon mal gesehen?

Dieses Schild zeigt Feuerwehrkräften wo sie am Besten im Einsatzfall eine tragbare Leiter anstellen können. 
Fenster mit so einem Hinweisschild müssen eine bestimmte Größe haben und dürfen nicht höher als 1,20 m über der Fußbodenoberkante angeordnet sein. So markierte Fenster sollen immer erreichbar sein und nicht zugestellt werden.

Tragbare Leitern der Feuerwehr können bis zu einer Höhe von 12 m (ca. 3. OG) eingesetzt werden. Darüber hinaus erfolgt die Rettung über die Drehleiter.

4. Dezember

Bei einem Feuer sind nicht die Flammen oder die Hitze die Hauptgefahr, sondern der Brandrauch. Brennende Kunststoffe erzeugen meist Gase, welche giftig und damit tödlich sind. Bei Bränden in Räumen besteht zudem die Gefahr, dass der Gehalt an Kohlenmonoxid in der Luft zu hoch wird. In diesen Fällen verhindert das Kohlenmonoxid die Aufnahme von Sauerstoff im Blut, welches ebenfalls sehr schnell zu einer Bewusstlosigkeit mit anschließendem Tod führt.

Außerdem kann der Brandrauch extrem heiß werden. Bei einem Zimmerbrand können Temperaturen von 800-1000 °C entstehen. Durch die enorme Hitze können weitere Möbel, auch ohne direkte Flammenbeaufschlagung, in Brand geraten.

Weitere Informationen finden Sie unter Was Sie wissen müssen: Rauchmelder

3. Dezember

Um im Einsatz volle Leistung zu bringen, halten sich unsere Atemschutzgeräteträger (AGT) fit. Die körperliche Eignung von Atemschutzgeräteträgern muss durch arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen nach dem berufsgenossenschaftlichen Grundsatz „G 26.3 Atemschutzgeräte“ festgestellt und überwacht werden. Außerdem müssen alle Atemschutzgeräteträger mindestens einmal im Jahr eine Belastungsübung machen. Mit Hilfe von diversen Fitnessgeräten (Armergometer, Laufband, Fahrrad, …) wird der Weg zum Brandherd simuliert. Anschließend wird in der Atemschutzstrecke, welche sich im Keller des Feuerwehrhauses in Hochheim befindet, eine Einsatzsituation dargestellt. In der Atemschutzstrecke kriechen die AGT durch schmale Öffnungen und klettern über Hindernisse.

Weitere Informationen finden Sie hier: Gerätehaus und Atemschutzstrecke

2. Dezember

Die Hochheimer Feuerwehr löscht nicht nur Brände. Neben dem normalen Einsatzdienst in und um Hochheim, engagieren sich einige Hochheimer Kameraden auch in überörtlichen Einheiten, wie die TEL-MTK (technische Einsatzleitung MTK) oder bei den Rettungstauchern.

Weitere Informationen finden Sie hier: Überörtliche Einheiten

1. Dezember

Es gibt rund 107 Berufsfeuerwehren und 23.995 Freiwillige Feuerwehren in Deutschland (Stand 2010).

Nur 6 von den 107 Berufsfeuerwehr sind in Hessen.
Diese sind: Darmstadt, Frankfurt, Gießen Kassel, Offenbach und Wiesbaden.

Evtl. kennen Sie die 6 Standorte auch aus dem Lied „Die Hesse komme“ von den Rodgau Monotones.
Da heißt es:

„Was kommt denn da für‘n wüster Krach aus Frankfurt, Darmstadt, Offenbach?
Was lärmt in Kassel, Gießen und Wiesbaden bloß so gnadenlos?“